Überblick schaffen - koordiniert handeln

Vernetzungstagung in der kath. Kirche der Deutschschweiz

 

Ort und Datum

25. September 2019, 9.15 Uhr bis 16.30 Uhr, inkl. Mittagslunch

Pfarreizentrum St. Martin, Olten

 

Für Ihre frühzeitige Anmeldung sind wir Ihnen aus organisatorischen Gründen dankbar - spätestens bis 9. August 2019.

Sie werden zum Anmeldeformular weitergeleitet. 

Peter Freitag / pixelio.de
Peter Freitag / pixelio.de

Überblick schaffen

Gemeinsam einen Überblick verschaffen, «wer was wie macht», sehen wir als zentral, um ein koordiniertes Handeln zu ermöglichen.

In den letzten Jahren/Monaten sind welt- und schweizweit auf allen Ebenen der Kirche Konzepte und Vorschriften als Massnahmen gegen sexuelle Ausbeutung erlassen worden. Dies begrüssen wir sehr. Wir vom KOJ (Jubla, VKP, DAMP, Fachstelle OKJ) arbeiten in den Schnittstellen zu den Diözesen und den «Landeskirchen». Jugendverbände verfügen über eigene Konzepte für Prävention und Intervention, andere Jugendorganisationen sind auf die diözesanen und staatskirchenrechtlichen Massnahmen angewiesen. Der Föderalismus, welcher unsere Strukturen auf allen Ebenen auszeichnet, zeigt die Heterogenität durch unterschiedliche Konzepte, woraus grosse Herausforderungen in der Arbeit resultieren.    

PeterSturm / pixelio.de
PeterSturm / pixelio.de

 

Koordiniert handeln

Gerade diese Absprachen untereinander sind uns ein grosses Anliegen, um ein effektives Netzwerk der Prävention und Intervention zu schaffen.

In Jugendverbänden und -organisationen, sowie allen Formen von Kinder- und Jugendarbeit der kath. Kirche, haben die Umsetzungen von Massnahmen in zwei Bereichen Auswirkungen: Für angestellte Personen, welche in den Jugendverbänden/-organisationen arbeiten (z. B. Präsides), und für die ehrenamtlichen/freiwilligen (Beg-)Leitungspersonen (z. B. Leitende Jubla und Pfadi, Firm-begleiterInnen). Erste Veröffentlichungen von Präventions-massnahmen im Bereich von Ehrenamtlichen / Freiwilligen haben Verunsicherungen ausgelöst. Wir bitten Sie deshalb sehr, ins-besondere mit der Veröffentlichung von Massnahmen, die Ehrenamtliche betreffen, die Tagung abzuwarten.

Es ist uns ein Anliegen, die Unterschiede und Details zu beleuchten, um über die eigenen Zuständigkeitsbereiche hinaus zu wissen, wie man sich absprechen kann/muss. 


Adressaten der Vernetzungstagung

  • Verantwortliche der Diözesanen Fachgremien
  • Verantwortliche der kantonalen staatskirchenrechtlichen Körperschaften und Organe
  • Verantwortliche in den Verbänden und Fachstellen
  • Katholische Jugendorganisationen, welche Mitglied der OKJV sind 

Die Adressaten der Vernetzungstagung

Bei verschiedensten Stellen stiessen wir mit dieser Tagung auf grosses Interesse und hoffen, dass wir auch kritische Stimmen von der Wichtigkeit dieses Anlasses überzeugen können. Aus Perspektive des KOJ ist eine Tagung mit Verantwortlichen der dualen Kirchenstruktur auf den Ebenen Diözese und Kantone die effektivste Möglichkeit, wichtige Ziele zum Schutz von Kindern und Jugendlichen erreichen zu können:

  • die verschiedenen Konzepte zum Schutz gegen sexuelle Übergriffe sind gegenseitig bekannt
  • Erfahrungen von Umsetzungsmassnahmen sind ausgetauscht und unterstützen das weitere Vorgehen
  • Es besteht ein Überblick über weitere, angedachte Massnahmen
  • Vorhandene Lücken sind erkannt und neue Massnahmen skizziert

Ebenso sollen die Interventionsprozesse soweit geklärt sein, dass die jeweilige Fallführung sowie die erforderlichen Absprachen geregelt sind und zu keinen Blockaden oder Konflikten führen.

Weiteres Vorgehen

Es ist uns ein Anliegen, möglichst eine Tagung zu gestalten, die dem aktuellen Entwicklungstand anschliesst. Die Entwicklungen seit der Veröffentlichung der überarbeiteten Richtlinien der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) haben uns veranlasst, mit der Ausarbeitung des Tagungsprogramms zuzuwarten. Das detaillierte Programm werden wir daher zusammen mit der Fachstelle Limita Anfang August planen und den angemeldeten Personen zusenden. Die Fachstelle Limita nimmt an der Tagung die Expertenrolle wahr und wird auch moderieren. Ebenfalls sind wir in Kontakt mit dem Fachgremium der SBK, um die weiteren Entwicklungsschritte erfassen zu können und den Tagungsinhalt zu koordinieren.